Brecht: Auf Lieben und Tod
Auf Lieben und Tod - ein Bertolt Brecht-Roman von Ulrich Land
Die Story
1949: Brecht macht sich mit seinen Theaterleuten auf den Weg zum Schluchsee im Hochschwarzwald, wo drei Probenwochen in einem runtergekommenen Schullandheim anstehen. Noch während sie in der Höllentalbahn sitzen, findet bei einer Tunneldurchfahrt ein Mord statt: Das Opfer ist ein junger Kostümschneider aus Freiburg, der sich zur Theatertruppe gesellt hatte. Da Brecht und sein Theatergelichter die einzigen Fremden im Zug sind, geraten sie schnell in Verdacht. Ein Kommissar nimmt die Ermittlungen auf.
Dessen ungeachtet bringen Brecht als gestandenem Rationalisten und Kollektivisten ausgerechnet die federleichten Sprünge der Tänzerin Isabel ins Stolpern. Auch deshalb, weil sie sich – trotz ihrer unverkennbaren Zuneigung – zurücknimmt und Brecht körperlich auf Distanz hält. Und sie will auf den Tod nicht, dass er sie bei seinem nächsten Theaterstück in den Stand einer literarischen Figur hievt. Um das zu verhindern, macht sie ihm bei den Probenwochen die Hölle heiß. So taumelt Brecht zwischen Traumgespinsten und Verwerfungen seiner Grundfesten. Einerseits versteht er die Vorbehalte Isabels, die sich mit aller Macht gegen die literarische Vereinnahmung wehrt, andererseits aber kann er nicht von ihr ablassen, weil er die junge Rebellin bewundert. An neuralgischen Punkten schaltet sich Helene Weigel ein. Erstaunlich bis befremdlich, wie eisern sie zu Brecht hält, obwohl er auch diese, seine neue "Affäre" auslebt oder zumindest 'anlebt'. Wohingegen sie offenbar ihre individuellen Interessen dem Großen, dem Ganzen, dem Gemeinsamen unterzuordnen weiß.
Während die Proben anlaufen, nimmt der Kommissar zwischendurch Brecht, Helene Weigel, Isabel und weitere Theaterleute in die Verhörmangel. Oder kann es sein, dass die Köchin des Schullandheims beim Mord im Eisenbahntunnel die Finger im Spiel hatte?
Sicher?
Romanwerkstatt
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Demnächst im Oktober Verlag: